| Mai 2008 Am Montag, 19. Mai, erreicht ein Hilferuf das Basecamp: „Bergsteiger in Not!“ Ein Rumäne und ein Spanier bitten via Satelliten-Telefon dringend um Hilfe. Sie stecken auf 7400m an der Annapurna-Wand fest. Genauer: bei der Route 6 (siehe Bild).
Ohne langes Zögern machen sich Ueli und Simon auf, die beiden zu retten. Ueli erreicht nach einem Gewaltsmarsch und unter widrigsten Umständen den Spanier am Donnerstag Mittag und kann seinen Zustand mit Medikamenten kurzfristig verbessern. Doch trotz aller Bemühungen verstirbt Inaki Ochoa de Olza die Nacht darauf in Uelis Armen. Mehr: Expeditions-Tagebuch
Und seit heute ist nun klar, Ueli und Simon kehren zurück in die Schweiz. Sie haben ihr Ziel, die Annapurna Südwand als Erste zu besteigen, hinter die Rettung zweier Kollegen gestellt. Um es mit Uelis Worten zu sagen: „Hei, da waren zwei Menschen in Not, die Hilfe brauchten. Bergsteigen kann ich noch lange.“
Wir wünschen den beiden eine gute Heimreise!
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