Küchenformen

Welche Form gefällt Ihnen am besten?


Die beste Küchenform ist die, die zu Ihrem Lebensstil und zum Grundriss des Raums passt. Grundsätzlich werden sechs Grundrisse unterschieden, die jeweils weitere Spielformen erlauben.


Die einzeilige Küche

Auch Küchenkorridor genannt. Sie eignet sich für schmale, lange Räume. Alle Einrichtungen befinden sich auf der gleichen Seite, die Kochfläche gewöhnlich in der Mitte. Diese Form ist praktisch, wenn Sie wenig Raum haben.


Die zweizeilige Küche

Passt ideal für kleinere Volumina und 1 bis 2 Personen-Haushalte. Der Raum sollte mindestens 2,5 m lang sein. Die Einrichtungen stehen vis à vis. Auf der einen Seite Spülbecken und Fläche für die Zubereitung, gegenüber Herd, Zubereitungsfläche und/oder Einbauschrank. Natürlich sind auch andere Anordnungen möglich.


L-förmige Küchen

Damit lassen sich Essecke und Abstellflächen einrichten. Sie sparen bspw. Platz, wenn Sie den Herd (mit der Ventilation) eckseitig platzieren. Diese Form ist leicht anpassbar, praktisch, passt für viele Räume, egal ob quadratisch oder rechteckig und bietet viel Bewegungs-Freiraum.


U-förmige Küchen

Lässt sich gut vom Wohnraum trennen. Der Raum ist halb offen. Diese vielseitige Küche benötigt einigen Platz (mind. 12 m2). Die Einrichtungen nehmen 3 Wände ein. Das Spülbecken befindet sich normalerweise am Fuss des U, die anderen Anlagen sind verteilt.


G-förmige Küchen

Sehen sehr ähnlich aus wie U-förmige Küchen, haben aber eine Arbeitsfläche mehr. Ist diese genügend gross, hat eine Essnische Platz.

 


Inselküchen

Auch amerikanische Küche oder Küche der leidenschaftlichen Köche genannt. Sie ist sehr kompakt, fasst Arbeitsflächen und Funktionsteile in einem zentralen Block zusammen. An den Wänden befinden sich Gestelle, Schränke und Schäfte. Diese Anordnung setzt eine grosszügige Raumfläche voraus.